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Politische Arbeit

Gedenktag für Marwa El Sherbini

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Am 01.07.2010 fand der Gedenktag für Marwa El-Sherbini statt, die ein Jahr zuvor in unserer Stadt ermordet wurde. 

Nachdem am Vormittag dieses Tages eine Gedenktafel im Landgericht enthüllt wurde, fanden sich am Nachmittag circa 200 Dresdner Bürger vor dem Rathaus zu einer Gedenkveranstaltung ein. Neben Aiman Mazyek, dem Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland erinnerte auch Ramzy Ezzeldin Ramzy als Vertreter der ägyptischen Botschaft in Deutschland an das Leben und den Mut von Marwa El-Sherbini. Der Sächsische Staatsminister für Justiz, Dr. Jürgen Martens fand klare Worte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Dresden und Deutschland. Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz sprach über die Bemühungen, eine neue Linie im Umgang mit Migranten in unserer Stadt zu finden. 

Zum Abschluß der Veranstaltung sprachen Nabil Yacoub vom Sächsischen Migrantenbeirat sowie Marianne Thum von der Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt. In den Reden kam klar zum Ausdruck, dass noch viel getan werden muß, bis Dresden sich wirklich als weltoffene Stadt bezeichnen kann.

Nach der Gedenkfeier schloß sich eine Demonstration zum Landgericht Dresden an.

 

Marwa El-Sherbini 

 

Gomondai-Gedenktag 2010

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Wie jedes Jahr organisierte unser Verein gemeinsam mit anderen engagierten Gruppen den Gedenktag für den im Jahr 1991 ermordeten Jorge Gomondai. Am Dienstag, den 06.04.2010 gedachten wir mit vielen in- und ausländischen Bürgern am Gedenkstein der tragischen Geschehnisse vor 19 Jahren.

Gomondai-Platz 

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Start von "save me" in Dresden

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Seit Oktober treffen sich Vertreter von Dresdner Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, darunter auch wir, um die Kampagne "save me" auch in Dresden zu etablieren. Ziel ist es, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert.

Am Donnerstag, dem 09.12.09 startete die Kampagne mittels einer Pressekonferenz. Im Filmtheater Schauburg beantworteten Johanna Stoll (Ausländerrat, Flüchtlingsrat), die erste Patin, Julia Osten, und Prof. Dr. Uwe Hirschfeld (Evangelische Hochschule Dresden) die Fragen der versammelten Medienvertreter. Vor der Schauburg gab es einen Informationsstand, wo u.a. Mitglieder von attac Dresden, Medinetz Dresden und dem ÖIZ die Kinogänger und Passanten über die Aktion informierten.

An dieser Stelle sei noch einmal den netten Mitarbeitern der Schauburg gedankt! 

Pressekonferenz

 Pressekonferenz in der Schauburg

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Eva ist emanzipiert, Mehmet ist ein Macho

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Am 2. Oktober fanden sich zahlreiche Interessierte im Internationale Begegnungszentrum ein, um den Vortrag „Eva ist emanzipiert, Mehmet ist ein Macho“ von Prof. Dr. Marion Gemende und Prof. Dr. Steffi Weber-Unger Rotino zu hören. In dem Vortrag behandelten beide Referentinnen unter anderem die Frage nach Identität der Menschen, die mit Migrationserfahrungen in diesem Land leben. Was eben passiert mit der Identität des Einzelnen unter den Bedingungen der Migration? Festgehalten werden konnte, dass in dem Fall die Menschen mit Migrationshintergrund Träger von vielfältigen und sehr unterschiedlichen Identitäten sein können und sind. Unter Berücksichtigung dieser Annahme wurde herausgestellt, dass das öffentliche Bild von MigrantInnen noch immer eng an traditionelle Zuschreibungen geknüpft ist. 
Der Abend wurde mit einer spannnenden Disskusionsrunde beendet.
 

Besuch aus dem Nahen Osten

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Am Mittwoch, dem 25.03.09 fand am Vormittag ein Treffen der Jugendorganisation der SPD mit Mitarbeitern des Ausländerrates Dresden e.V. statt. Im Rahmen eines Austauschprojektes der Jusos, bei denen drei junge Palästinenser und sechs junge Leute aus Israel teilnehmen, wurde eine angeregte Diskussion über das Thema Migration, sowohl in Deutschland als auch in anderen Nationen geführt. Zu Beginn schilderte Markus Degenkolb, der Leiter der Kinder- und Jugendarbeit des Ausländerrates Dresden e.V., den Teilnehmern dieser Runde, welche Projekte zur Integration von Migranten in Dresden durchgeführt werden. Anschließend informierte der ehemalige Geschäftsführer des Ausländerrates Dresden e.V. Nabil Yacoub die Teilnehmer über die aktuelle Situation der Migranten in Dresden und Sachsen. Dabei stand ihm die Leiterin des Projektes PONS des Sächsischen Flüchtlingsrates, Johanna Stoll, zur Seite. Es war eine sehr interessante und anregende Veranstaltung, bei der viele Fragen und Probleme der Migranten in Deutschland und beleuchtet wurden.

palistinenser 

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