Mittwoch, 23. September 2009 um 18:22
Dresden, 20.09.2009 Nichts übrig für Flüchtlinge, Migranten und Asylsuchende Der Ausländerrat Dresden e.V. kritisiert vehement den Entwurf des Koalitionsvertrags von CDU und FDP.
„In einem Land mit so starken rassistischen und fremdenfeindlichen Tendenzen wie Sachsen versagt der vorgelegte Koalitionsvertrag und damit der Leitfaden für die Regierungspolitik der kommenden fünf Jahren total. Integrationspolitik sucht man vergebens. Denn sie nur auf die Spätaussiedler zu beschränken, ist viel zu kurz gegriffen“, kommentiert Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrates Dresden den Koalitionsvertrag. Es handle sich hierbei um einen alarmierenden Rückschritt im Vergleich zur Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD der vergangenen Legislaturperiode. Auch die Bekämpfung von Rassismus, Rechtsextremismus und allen anderen Erscheinungen von Menschenfeindlichkeit, also von fundamentalen Staatsaufgaben, sind im Vertrag nicht enthalten. Angesichts dieser Vereinbarung stellt sich die Frage, wie sich die Koalitionspartner ein "weltoffenes und tolerantes Sachsen" vorstellen? „Leider fehlen im vorgelegten Entwurf die zwei wichtigsten Werte, die ein schwarz-gelber Koalitionsvertrag beinhalten sollte: christliche Nächstenliebe und Liberalität. Weder CDU noch FDP scheinen an einem gleichberechtigten und aufgeklärten Umgang aller in Sachsen lebenden Menschen interessiert zu sein.“ kommentiert Sebastian Vogel, Vorsitzender des Dresdner Ausländerrates das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen. „Die nach Sachsen kommenden oder schon hier lebenden Migrantinnen und Migranten werden in dieser Regierung keine Stimme haben, außer sie gehören zur Gruppe der Spätaussiedler oder werden wie Studierende und Fachkräfte als „nützlich“ angesehen. Dieser Ansatz ist weder aufgeklärt, noch moralisch.“, meint Vogel. Der Ausländerrat Dresden e.V. fordert daher, das Amt der/des sächsischen Ausländerbeauftragten zu stärken und es vom Landtagsmandat zu entkoppeln. „Wir brauchen einen Integrationsbeauftragten, der frei von Parteiräson und Landtagsmehrheit sich um die Belange der in Sachsen lebenden Migrantinnen und Migranten kümmern kann.“, ergänzt Vogel.
Der 1990 gegründete „Ausländerrat Dresden e.V." setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden ein. Ziel seiner Arbeit ist die Förderung der kulturellen, sozialen und politischen Integration von Migranten und der Stärkung ihrer Selbstvertretung. Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) beherbergt eine Beratungsstelle für Migranten sowie die Räume des mobilen Beratungsprojektes für Flüchtlinge und die Kinder- und Jugendarbeit. Mehr Informationen unter: www.auslaenderrat.de Ansprechpartner: Sebastian Vogel, 0179 7974733
_______________________________ Ausländerrat Dresden e.V. Heinrich-Zille-Str. 6 01219 Dresden
Tel.: 0351-4363730 Fax: 0351-4363732 www.auslaenderrat.de blog.auslaenderrat.de
|
Montag, 21. September 2009 um 20:03
Dresden, 20.09.2009
Rassismus geht alle an – eine Veranstaltung in Gedenken an Marwa El-Sherbini
Am Mittwoch, 23.09.2009 um 19.00 Uhr lädt der Ausländerrat Dresden e.V. im Rahmen der Interkulturellen Tage zur Veranstaltung „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gehen uns alle an! Verstecken wir uns nicht hinter einer behaupteten Weltoffenheit!“ in sein Internationales Begegnungszentrum/IBZ (Heinrich-Zille-Straße 6 , 01219 Dresden) ein. Es diskutieren Vertreterinnen und Vertreter vom Ausländerrat Dresden e.V., der Opferberatung Dresden (RAA Sachsen e.V.) sowie ausländischer Studierender. „Rassismus äußert sich auf verschiedenste Weisen. Diese Veranstaltung soll sie aufzeigen und benennen. Dazu gehört ein kritischer Blick auf die aktuelle Situation von Migranten in Dresden und auf die Notwendigkeit alltäglicher Zivilcourage“, erklärt Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrates Dresden. Weiterhin werden notwendige politische Veränderungen thematisiert, um Rassismus in Staat und Gesellschaft abzubauen. „Letztendlich wollen wir mit und nicht über Migranten reden!“, betont Sebastian Vogel. Der Mord an Marwa El-Sherbini darf nicht in Vergessenheit geraten. Die Veranstaltung soll die Aufmerksamkeit der Dresdner auf die Lebenssituation von Migranten in ihrer Stadt lenken und alltägliche rassistische Gewalt aufdecken. Es werden die unterschiedlichen Formen von Rassismus thematisiert. Der Ausländerrat Dresden e.V. fordert den entschlossenen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie die kompromisslose Umsetzung des Integrationskonzeptes.
Der 1990 gegründete „Ausländerrat Dresden e.V. setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden ein. Ziel seiner Arbeit ist die Förderung der kulturellen, sozialen und politischen Integration von Migranten und der Stärkung ihrer Selbstvertretung. Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) beherbergt eine Beratungsstelle für Migranten sowie die Räume des mobilen Beratungsprojektes für Flüchtlinge und die Kinder- und Jugendarbeit. Mehr Informationen unter: www.auslaenderrat.de Ansprechpartner: Sebastian Vogel, 0179 7974733
_______________________________ Ausländerrat Dresden e.V. Heinrich-Zille-Str. 6 01219 Dresden
Tel.: 0351-4363730 Fax: 0351-4363732 www.auslaenderrat.de blog.auslaenderrat.de
Mittwoch, 16. September 2009 um 14:10
Am 15.09.09 wurde im IBZ die Ausstellung "Menschen und Eulen" des norwegischen Künstlers Ole Mauseth eröffnet. Sie zeigt Zeichnungen, Lithografien und Bronzeskulpturen. Ungefähr 20 interessierte Gäste kamen zur Eröffnung. Frau Dr. Jördis Lademann hielt die Laudatio und die musikalische Umrahmung gestalteten Herr Dr. Möller, Herr Dr. Büst und Herr Dr. Reppe. Die Ausstellung ist noch bis zum 26.10.09 in den Räumen des IBZ zu besichtigen. 
Weiterlesen...
Montag, 14. September 2009 um 13:41
Dresden, 14.09.2009
Interkulturelle Tage in Dresden
Vom 20.0 9. bis 04.10.2009 finden in Dresden die Interkulturellen Tage 2009 statt. Sie werden vom Ausländerrat Dresden e.V. koordiniert. Den Startschuss für die mehr als 70 Veranstaltungen gibt Oberbürgermeisterin Helma Orosz zur festlichen Eröffnung am Sonntag, 20.09.2009 um 13.00 Uhr vor dem Rathaus und um15 Uhr im Plenarsaal des Rathauses. „Die jährlich stattfindenden Interkulturellen Tage in Dresden sind uns ein Herzensanliegen, weil sie den Gästen die wunderbare Möglichkeit bieten, die unterschiedlichsten Veranstaltungen zu erleben und sie zusammen mit Migrantinnen und Migranten zu gestalten.“, erklärt Sebastian Vogel, Vorstandsvorsitzender des Ausländerrates Dresden e.V. Das Motto lautet in diesem Jahr „Misch mit“ - es ist zugleich Titel einer Veranstaltung am 30. September, bei der die Stadtverwaltung Dresden ihr neues Integrationskonzept vorstellt. Veranstaltungen mit politischem Hintergrund sind etwa „roots germania“ am 22. September, „Warum sind Afrikaner Schlusslicht?“ am 26. September oder „Eva ist emanzipiert, Mehmet ist ein Macho“ am 2. Oktober. Um Menschen, die in Deutschland Zuflucht gefunden, aber noch längst nicht das Gefühl haben, endlich in Sicherheit und Geborgenheit zu sein und einfach normal leben zu können, geht es in Veranstaltungen wie „Abschiebung im Morgengrauen“ am 28. September, „Integration von Flüchtlingen“ am 2. Oktober oder dem Gottesdienst am 4. Oktober. In der unter dem Titel stehenden Gedenkveranstaltung an Marwa El-Sherbini „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gehen uns alle an!“ wird am 23. September der Frage nachgegangen: „Wo bist Du, weltoffenes Dresden?“ Kulturbegeisterte lockt anspruchsvoller Kulturgenuss von spanischer, mosambikanischer, vietnamesischer und lateinamerikanischer Kunst hin zu außergewöhnlichen Konzerten, Literaturabenden und Ausstellungen. Eine Fülle interessanter Angebote gibt es für Kinder - hervorzuheben ist hierbei das Straßenfest am 26. September vor der Altmarktgalerie. Der 1990 gegründete „Ausländerrat Dresden e.V." setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden ein. Ziel seiner Arbeit ist die Förderung der kulturellen, sozialen und politischen Integration von Migranten und der Stärkung ihrer Selbstvertretung. Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) beherbergt eine Beratungsstelle für Migranten sowie die Räume des mobilen Beratungsprojektes für Flüchtlinge und die Kinder- und Jugendarbeit.
Montag, 07. September 2009 um 13:49
Wir haben jetzt einen Treffreporter eingeführt. Das heißt, jede Woche ist ein anderes Kind dran Fotos zu schießen und einen kurzen Bericht zu schreiben. Diese Woche war Erfan dran. Hier sein Bericht:
Heute, am 7. September 2009 waren wir im Großen Garten. Wir haben gespielt, Aufgaben gelöst, Fußball und Boccia gespielt. Außerdem haben wir den nächsten Monat geplant. 
|
|
|
|
|
|
Seite 7 von 15 |