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Kunstaktion anlässlch der Gomondai-Gedenkwoche

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Am Sonntag, den 1. April 2012 zeichneten Mitglieder des Ausländerrates Dresden und aus dem Vorbereitungskreis für das diesjährige Gomondai-Gedenken im Rahmen einer Kunstaktion an der Haltestelle Albertplatz an verschiedenen Stellen die Umrisse einer Leiche auf das Pflaste. Daneben steht mit großen Buchstaben geschrieben: "Gomondai, 1991". Die Kunst-Aktion soll an den Tod des mosambikanischen Vertragsarbeiters Jorge Gomondai erinnern und ist Teil des diesjährigen Gedenkens an den 28jährigen, der infolge eines brutalen rassistischen Überfalls am 6. April 1991 in Dresden starb. Sein Tod darf nicht in Vergessenheit geraten!

 Kunstaktion auf dem Albertplatz
 

Musik im Vorschulalter - Veranstaltung für Eltern mit und ohne Migrationshintergrund

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Der Ausländerrat Dresden und das Kinder- und Elternzentrum Kolibri laden am 25.04.2012 um 17.30 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung unter dem Titel "Vorbereitung auf die Schule: Musikalische Früherziehung und ihre Wirkung auf die Entwicklung des Kindes im Vorschulalter" in das Kolibri in die Ritzenbergstraße 3 ein.

"Aus pädagogischer Sicht ist Musik für Schüler genauso wichtig wie Lesen und Schreiben. Kinder, die regelmäßig und aktiv Musik begegnen, stimulieren damit die Entwicklung bestimmter Areale ihres Gehirns", erklärt Olga Sperlin, Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendarbeit des Ausländerrates Dresdens.

Anhand von Filmaufnahmen des Musikunterrichtes im Zentrum Kolibri wird in der Veranstaltung auf die Aussprache, den Atem, die Bewegung und die Artikulation als Aspekte der Sprachentwicklung eingegangen. Die Referentinnen Valeria Wedler und Halyna Yefremova erläutern die Methodik und skizzieren, wie der Musikunterricht die Sprachentwicklung des Kindes unterstützt.

Der Vortrag findet im Rahmen des Projektes "ElternBildungsVeranstaltungen" statt, einem Kooperationsprojekt zwischen Ausländerrat Dresden und Kinder- und Elternzentrum Kolibri und richtet sich an Eltern mit und ohne Migrationshintergrund.

Der 1990 gegründete Ausländerrat Dresden e.V. setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden ein. Ziel seiner Arbeit ist die Förderung der kulturellen, sozialen und politischen Integration von Migranten und der Stärkung ihrer Selbstvertretung. Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) beherbergt eine Beratungsstelle für Migranten sowie Kinder- und Jugendarbeit.


Kontakt:
Ausländerrat Dresden e.V. , Außenstelle Johannstadt
Elisenstraße 35, 01307 Dresden
Telefon: 03 51/3 07 09 69 oder
01 76/96 97 06 96
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Kinder und Elternzentrum Kolibri e.V.
Ritzenbergstraße 3
01067 Dresden
Telefon: 03 51/8 52 41 51, 03 51/2 06 84 41
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Ausländerrat Dresden e.V.
Heinrich-Zille-Str. 6
01219 Dresden

Tel.: 0351-4363730
Fax: 0351-4363732
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www.auslaenderrat.de
http://blog.auslaenderrat.de
 

Nachhilfeangebot für muslimische Kinder

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Eine Kooperation zwischen der DITIB – Türkisch Islamischen Gemeinde zu Dresden e.V. und dem Ausländerrat Dresden e.V.

Wir suchen ab April engagierte Studierende, die mit uns regelmäßig in der DITIB – Türkisch Islamischen Gemeinde zu Dresden ein Nachhilfeangebot für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren realisieren. Die Nachhilfe wird ganz vielseitig sein: Deutsch, Mathe, Sachkunde etc. oder Hausaufgabenbetreuung. Unser Partner, die DITIB, ist begeistert von unserem Vorhaben und bietet uns an, am Gemeindealltag teilzuhaben und kostenlos mit zu essen. Es gibt leckere Speisen aus der hauseigenen Küche!!! Es ist somit eine sehr gute Möglichkeit, einen Einblick in die islamische Kultur und das Gemeindeleben zu bekommen, die kulturelle und soziale Arbeit der DITIB kennen zu lernen und natürlich mit vielen interessanten Menschen in Kontakt zu treten.

Koordiniert wird dieses Angebot durch den Ausländerrat Dresden e.V.

Start: April 2012, wöchentlich jeden Samstag
Ort: DITIB-Türkisch Islamische Gemeinde zu Dresden e.V.
Fatih Camii Moschee
Hühndorfer Str. 14
01157 Dresden Cotta

Koordination: Ausländerrat Dresden e.V.
Robert Zeißig
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 0351/4363726
Mobil: 0176/78012219
 

Ausländerrat ruft auf zum Gomondai-Gedenken

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Der Ausländerrat Dresden e.V. lädt am 4. April 2011 um 18 Uhr auf den Jorge-Gomondai-Platz am dortigen Gedenkstein zu einer Gedenkstunde ein. Der Tod Jorge João Gomondais, der an den Folgen eines rassistischen Angriffs starb, jährt sich in diesem Jahr zum 21. Mal.

"Mit der alljährlichen Aktionswoche mahnen wir an, dass Rassismus und Gewalt in unserer Gesellschaft niemals toleriert werden dürfen. Immer wieder werden Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religionszugehörigkeit diskriminiert und angegriffen. Ein Großteil der rassistischen Taten, bei denen Menschen anderen Aussehens oder anderer Sprache angespuckt, beschimpft und bedrängt werden, taucht in den meisten Statistiken nicht auf. Dieser Alltagsrassismus ist für uns jedoch das eigentliche Problem. Er ist nicht immer politisch motiviert, sondern entspringt zumeist einer viel zu weit verbreiteten Feindlichkeit gegenüber Menschen anderer Herkunft. Viel zu oft gipfeln Pöbeleien in gewalttätigen Angriffen, die wie bei Jorge Gomondai oder Marwa El-Sherbini sogar tödlich enden können", erläutert Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrates. "Wenn Dresden als Stadt weltoffen sein möchte, so muss jeder Dresdner offenherzig gegenüber Mitmenschen sein und beherzt dazwischen gehen, wenn wieder einmal gegen "Andere" gehetzt wird."
    
In diesem Jahr organisiert ein Bündnis für die Zeit um den 6. April 2011 eine Gedenkwoche. Neben verschiedenen Veranstaltungen wird auf ungewöhnliche Art am Albertplatz auf den Mord vor 21 Jahren aufmerksam gemacht.

Gedenken am Gomondai-Gedenkstein

Am 6. April 1991 starb in Dresden der 28jährige Mosambikaner Jorge João Gomondai infolge eines brutalen rassistischen Überfalls. Am Ostersonntag fand ihn eine Straßenbahnfahrerin gegen 4 Uhr blutüberströmt auf der Straße in der Nähe des damaligen Platzes der Einheit (heute Albertplatz). Sie hatte gehalten, nachdem sie während der Fahrt feststelle, dass eine Tür der Bahn geöffnet worden war. Einige Tage später erlag Jorge João Gomondai im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Ermittlungen führten sehr bald zur rechtsradikalen Szene. Die jugendlichen Täter hatten Gomondai gehetzt und zum Sprung aus der fahrenden Straßenbahn gezwungen. Im Prozess 1993 wurden vergleichsweise milde Urteile verhängt.

Im März 1992 rief der Ausländerrat Dresden e.V. dazu auf, den Jahrestag der Bluttat als eine Mahnung gegen Rassismus und rechtsradikale Gewalt zu begehen. Ein Vorbereitungskreis Dresdner Vereine und Kirchen organisierte die erste Gedenkfeier und einen Schweigemarsch. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Vorbereitungskreis um Vertreter der Kreuzkirche, des Ökumenischen Informationszentrums und der Gewerkschaften, ebenso arbeiteten die Ausländerbeauftragte, Studenten, Jugendinitiativen sowie Vertreter verschiedener Parteien aktiv mit.

Der Gedenktag an Jorge Gomondai ist mittlerweile zu einem festen Datum in Dresden geworden. Am 31. März 1993 enthüllten Vertreter des Ausländerrates gemeinsam mit dem damaligen Oberbürgermeister der Stadt an der ehemaligen Wohnstätte des Opfers eine Gedenktafel. Auf Beschluss des Vorbereitungskreises und mit Unterstützung des damaligen OB wurde am 1. April 1993 ein Gedenkstein am Dresdner Albertplatz aufgestellt.

Nach einem Vorschlag des Ausländerbeirates der Stadt Dresden beschloss der Stadtrat 2006 die Benennung des Platzes in unmittelbarer Nähe des Tatortes in Jorge-Gomondai-Platz. Er wurde am 30. März 2007 im Beisein der Mutter und eines Bruders von Jorge Gomondai sowie des mosambikanischen Botschafters eingeweiht.

Der 1990 gegründete Ausländerrat Dresden e.V. setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden ein. Ziel seiner Arbeit ist die Förderung der kulturellen, sozialen und politischen Integration von Migranten und der Stärkung ihrer Selbstvertretung. Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) beherbergt eine Beratungsstelle für Migranten sowie Kinder- und Jugendarbeit.


Programm der Gedenkwoche:

Friedensgebet anlässlich des Tode von Jorge Gomondai,
Montag, 02.04.2012, 17 Uhr, Kreuzkirche

Filmvorführung „Jorge - Tod eines Vertragsarbeiters“
Dienstag, 03.04.2012, 19 Uhr, Ausländerrat Dresden e.V., Heinrich-Zille-Str. 6

Kundgebung am Gedenkstein,
Mittwoch, 04.04.2012, 18 Uhr, Jorge-Gomondai-Platz

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Ausländerrat Dresden e.V.
Heinrich-Zille-Str. 6
01219 Dresden

Tel.: 0351-4363730
Fax: 0351-4363732
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www.auslaenderrat.de
http://blog.auslaenderrat.de
 

Wii-Wettkampf im Jugendkeller und Capoeira-Workshop

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Am letzten Donnerstag im Februar verausgabten wir uns mit Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen in London. Hürdenlauf, Fußball, Fechten und Trampolin waren einige der Disziplinen, in welchen wir unser Geschick und unsere Ausdauer unter Beweis stellen konnten. Während es für einige das erste Spiel mit der Wii war, konnten uns andere mit guten Tipps zur Seite stehen. Zwischendurch stärkten uns selbst gemachte Sandwichs.

Wii-Workshop im Jugendkeller

Letzte Woche, am 1. März, hatten wir dann ein reales Sport-Tunier im Magig X Bowling Center.

Am 08. und 15. März findet ab 16 Uhr wieder jeweils der offene Treff statt. Der Treff am 22. März entfällt.

Unser Höhepunkt im März ist der Capoeira-Workshop mit Übernachtung von Freitag, den 23. März, bis Samstag, den 24. März. Gemeinsam wollen wir unter der Anleitung eines erfahrenen Capoeiristas den brasilianischen Kampftanz kennen lernen und einfache Elemente selbst erlernen. Außerdem werden wir gemeinsam kochen und essen, einen Film sehen und den Abend je nach Laune mit einer Disco ausklingen lassen.

Workshopbeginn: Freitag 17 Uhr, Ende: Samstag 14 Uhr.
Aktualisiert ( Mittwoch, 21. März 2012 um 21:28 )
 


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